Berufliche Bildung für alle – dank unserer Schule vor Ort.

VAB R1 hilft bei der Essensausgabe in der Vesperkirche

Jeden Winter öffnen verschiedene Kirchen ihre Türen, um ein Zeichen der Nächstenliebe und des Miteinanders zu setzen, entgegen aller Unterschiede – seien es Religion, Herkunft oder finanzielle Situation.

Weiterlesen

Auch in Geislingen an der Steige wurde in der Pauluskirche drei Wochen lang jeden Mittag ein 3-gängiges Mahl für nur 1,50 Euro angeboten. Anschließend wurden Kaffee, Tee und Kuchen gereicht – schließlich wollte die Vesperkirche mehr als Essen ausgeben, sondern auch ein Ort zur Begegnung, ein Ort zum Ankommen sein. Dazu waren alle Menschen eingeladen und wurden von herzlichen ehrenamtlichen Helfern willkommen geheißen.

Am Freitag, den 2. Februar 2018 wurden die Helfer von den Schülern und Schülerinnen der Klasse VABR1 der Gewerblichen Schule Geislingen unterstützt. Die Jugendlichen servierten das Essen, räumten anschließend ab und kamen dabei mit vielen Menschen ins Gespräch.

Dabei profitierten die Schülerinnen und Schüler von den Erzählungen der älteren Menschen, dem gemeinsamen Arbeiten und berichteten, dass es auch in ihren Heimatländern ähnliche Aktionen gebe. Zudem wurde deutlich, dass Teil einer Gemeinschaft zu sein Geben und Nehmen (seien es Dienst- und Hilfeleistungen, Worte oder Erfahrungsberichte) bedeutet und dies – hier in der Vesperkirche in Geislingen a. d. Steige- sogar Spaß bereitet.

(Bericht: Verena Gauss)

Klasse 2BFM2/1 im Porschemuseum

Am 08.02.18 fuhr die Klasse 2 BFM2/1 mit Frau Nagel und Frau Gauß nach Stuttgart, um das Porschemuseum zu besichtigen. 

Weiterlesen

Die eleganten, formschönen Autos begeisterten die Schüler und die Geschichte des Weltunternehmens Porsche wurde durch Audioguides spannend dargestellt. Absolutes Highlight war die Rennstreckensimulation.

Anschließend wurde die Stauffenberg Erinnerungsstätte im Alten Schloss besichtigt. Diese erinnert daran, wie wichtig es ist, Situationen kritisch zu hinterfragen und die eigene Meinung kundzutun, um Ungerechtigkeiten zu unterbinden.

(Bericht: Verena Gauss)

 

Theaterbesuch der Klasse 2BFM1/1 31.01.2018

Am 31.01.2018 schaute sich die Klasse 2BFM1/1 gemeinsam mit Frau Fendel und Herrn Kraus die in Stuttgart in der Komödie im Marquardt aufgeführte Tragikomödie „Honig im Kopf“ an.

Weiterlesen

Das nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 2014 entstandene Theaterstück erzählt die komische sowie zeitgleich rührende Geschichte eines an Alzheimer erkrankten Mannes, der gemeinsam mit seiner Enkelin sein letztes großes Abenteuer erlebt.
Mit der feinsinnig dargestellten Verzweiflung des an Alzheimer Erkrankten sowie seiner Angehörigen regte die sehr amüsante Aufführung die Schülerinnen und Schüler auch zum Nachdenken an. Besonders beeindruckend fanden die Schülerinnen und Schüler dabei die Leistung der dreizehnjährigen Sara Zoé Lindenmann, die textsicher und überzeugend die ihren Großvater zärtlich liebende und ihn umsorgende Enkelin spielte.
Alles in allem war es nicht nur eine sehr unterhaltsame Aufführung, sondern auch ein sehr unterhaltsamer Abend.

(Bericht; Viktoria Fendel)

Klassenzimmer in luftiger Höhe

Die Maurer und Beton- und Stahlbetonbauer des zweiten Ausbildungsjahrs besuchten die Brückenbaustelle der Schnellbahntrasse bei Wiesensteig.

Weiterlesen

Im Filstal zwischen Wiesensteig und Mühlhausen entsteht mit der Filstalbrücke der Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm ein weiteres Jahrhundertbauwerk im Kreis Göppingen. Die Brücke verbindet den Steinbühltunnel von Hohenstadt kommend mit dem Boßlertunnel, der in Aichelberg endet.

Da im aktuellen Lernfeld Stützenschalungen das Thema sind, war es naheliegend, diese in der Nähe liegende Baustelle zu besuchen. Fachmännisch und kompetent geführt von einem ehemaligen Schüler der Gewerblichen Schule Geislingen, konnte so eine Kletterschalung eines Brückenpfeilers in 50 Metern Höhe im Original besichtigt werden.

Sowohl die Schüler als auch ihre begleitenden Lehrer waren aber ebenso von der restlichen Baustelle und den darauf befindlichen Geräten fasziniert. Dazu zählt unter anderem die 420 t schwere Vorschubrüstung zum Bau der Fahrbahnplatte, die gerade montiert wird.

(Bericht: Bernd Bühler)

Aktionstage Verkehrssicherheit 31.01.-05.02.2018

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erhalten junge Erwachsene eine Schulung zu diesem Thema angeboten durch Vertreter der Polizei. 

Feuerwehrbesuch der Klasse VAB R1

Im Rahmen des Projektes „Feuer und Feuerwehr“, das die Schüler 30 Stunden lang im Fach Lebensweltbezogene Kompetenz bearbeiteten, besuchte die Klasse die Freiwillige Feuerwehr Geislingen.

Weiterlesen

Diesem Besuch gingen viele Unterrichtsstunden der Theorie und kleinerer Experimente voran. Dabei war ein Teil jeder Unterrichtsstunde die Erarbeitung der Fachbegriffe, da viele Schüler erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, aber langfristig hier leben und sich integrieren wollen. 

Andreas Baumholzer, stellvertretender Kommandant, erklärte und zeigte den Schülern im Unterricht wie Feuer entsteht, welche Bedeutung es hat und vor allem wie man damit im Brandfall umgeht. So durften die Jugendlichen zum Beispiel im Schulhof mit Feuerlöschern kleine Brände löschen.

Am 11.01.2018 wurde die Klasse von Andreas Baumholzer und Michael Schilling durch das Feuerwehrhaus in Geislingen geführt. Auch hier wechselten sich Theorie und praktische Aufgaben, die die Schüler bewältigen mussten, sinnvoll ab.

Andreas Baumholzer erklärte die Ausstattung jedes einzelnen Einsatzwagens, wie im Notfall in der Zentrale vorgegangen wird und wie das Leben eines freiwilligen Feuerwehrmannes aussieht.

Zudem durften die Schüler eine Brandmeldung abgeben und Eisenstangen mit Hilfe von Schere und Spreize schneiden und verbiegen.

Zum Schluss wurde Geislingen aus 30 Meter Höhe im Korb der Feuerwehrleiter besichtigt.

Das große Interesse der Schüler an der Feuerwehr, insbesondere wie die Hilfeleistung der Feuerwehr in Deutschland organisiert ist, spricht für dieses Projekt. Zudem zeigt es die Motivation der Schüler das Land, in dem sie leben, verstehen zu wollen.

(Bericht: Verena Gauss)

Brandschutzseminar

Bei einem Seminar der Firma BTI über vorbeugenden Brandschutz konnte sich das 3. Lehrjahr der Anlagenmechaniker SHK über Neuentwicklungen am Markt informieren.

Weiterlesen

Selbst in der Pause standen die Profis mit ihrem Wissen zur Verfügung, sodass am Ende der Veranstaltung keine Frage offen blieb.

(Bericht: Karlheinz Stähle)

Fawaz Albarazi als Kochhilfe bei Ulli Kellenbenz , Küchen- und Restaurantchef, im Hotel Löwen in Süßen

Mitmachen – Ehrensache

VAB O – Schüler der Gewerblichen Schule Geislingen arbeiten für einen guten Zweck

Weiterlesen

Ärmel hochkrempeln und fleißig mit anpacken, hieß es am 5. Dezember 17, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, für die Schülerinnen und Schüler einer VAB-O – Klasse der Gewerblichen Schule in Geislingen. Das ist eine Klasse für Schüler mit wenig bzw. keinen Deutschkenntnissen. „Ich habe den Arzthelferinnen geholfen und manchmal war es auch ein bisschen schwierig“ erzählt Musa, der bei Dr. Wisura in Kuchen mitarbeiten durfte. Fawaz berichtet stolz von seiner Tätigkeit als Kochgehilfe im Hotel „Zum Löwen“ in Süßen. Mirac und Youssef arbeiteten in der Druckerei und Packerei der Firma Maurer mit. Die Eindrücke ihres Arbeitstages schilderten die Jugendlichen in vielen Facetten am nächsten Schultag ihren Mitschülern, die zwar nicht alle in Firmen arbeiten konnten, jedoch eifrig dem Hausmeister zur Hand gingen. Spaß und Freude bereitete die Arbeit allen.

Schließlich hatte sich die Klasse gemeinsam für die Teilnahme an der Aktion „Mitmachen – Ehrensache“ Jobben für einen guten Zweck entschieden.

Unterstützung fanden die Schüler bei der Schulleitung und bei einigen Ausbildungsbetrieben, wie dem Müllkraftwerk in Göppingen oder der Firma Fliesen Bausch in Geislingen, die den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit gaben, ihr Vorhaben tatkräftig umzusetzen.

Hierfür arbeiten die Jugendlichen im Vorfeld oder am Internationalen Tag des Ehrenamts bei Arbeitgebern ihrer Wahl und spenden das Geld jeweils regional festgelegten guten Zwecken. Das können Projekte der Jugendarbeit oder andere gemeinnützige Zwecke sein, die von den Jugendlichen selbst ausgewählt werden.

Für die Schüler und Schülerinnen der „Deutsch-lern-Klasse“ der Gewerblichen Schule Geislingen erfüllte diese Aktion noch einen weiteren Zweck, denn über das ehrenamtliche Engagement hinaus, hatten die Schüler und Schülerinnen die Chance, einen möglichen späteren Ausbildungsberuf kennenzulernen und Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aufzubauen.

(Bericht: Tina Kwiatkowski-Celofiga )

Der 19-jährige Abdallah sitzt vor Geschenkpapier. In diesem Jahr verteilt auch er Weihnachtsgeschenke.

Flüchtlinge – Moslem hat Freude am Fest

Zweimal hat der 19-jährige Abdallah bereits Weihnachten in Deutschland miterlebt. Der Moslem freut sich besonders auf das Singen in der Kirche.

Weiterlesen

(Geislinger Zeitung 27.12.2017)

Die Lieder in der Kirche, das ist mega-interessant. Nein, cool. Nein, ich finde das Wort nicht…“, sagt Abdallah Arbae und langt sich ans Herz. Genau dort spürt er die Lieder, sagt er.

Abdallah freute sich schon Mitte Dezember auf Weihnachten. Zweimal hatte der aus dem Irak geflüchtete Moslem zuvor schon das Fest in Deutschland miterlebt. Beim ersten Mal war er gerade mal drei Monate in Deutschland. Als UMA, wie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Amtsdeutsch abgekürzt werden, wurde er der Eybacher Wohngruppe der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung Berghaus Sankt Michael zugeteilt.

„Auch bei uns im Irak gibt es Christen, aber ich wusste nicht genau, was Weihnachten bedeutet“, erzählt er. Michaela Barreith, die pädagogische Leiterin des Berghauses, habe ihm damals erklärt, dass Jesus an Weihnachten geboren wurde. „Mich hat es interessiert, was Christen an diesem Tag machen, deshalb ging ich mit Michi an Weihnachten mit in die Christmette in Geislingen“, erzählt der 19-Jährige. „Ich fand das schön, das Singen und das Beten. Und ich finde den Tag gut und wichtig, weil jeder zu seiner Familie geht.“

Weil Abdallah damals noch der einzige Flüchtling in der Eybacher Wohngruppe war und deshalb an Weihnachten zu keiner Familie konnte, lud ihn Michaela Barreith mit zu sich und ihrem Freund nach Hause ein.

Im vergangenen Jahr ging Michaela Barreith an Weihnachten zu ihren Eltern – und auch dort war Abdallah als Gast herzlich willkommen. „Wir haben dort lecker gegessen. Kartoffeln und hmm, Spätzle“, erinnert sich der junge Mann mit dem gestylten langen Bart lachend. Anschließend hätten alle gesungen und Herr Barreith habe die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorgelesen. Er habe sogar ein Geschenk bekommen. „Dieses Jahr habe ich auch ein Geschenk für Michi – ich glaube, dass sie sich darüber freuen wird“, erzählt Abdallah und strahlt in Vorfreude. Michi und ihr Freund Patrick, das sei für ihn wie eine zweite Familie, sagt er. Obwohl seine Mutter und sein kleiner Bruder inzwischen auch in Deutschland – in Essen – leben, möchte Abdallah auch nach seiner Anerkennung als Asylbewerber auf jeden Fall in Eybach bleiben. Dort lebt er inzwischen selbstständig in einer Einzimmer-Wohnung und wird nur noch einmal pro Woche von einem Betreuer besucht. Er hat Freunde gefunden, geht in Geislingen in die Gewerbliche Schule und absolviert dort im Sommer den Hauptschulabschluss. „Mein Lieblingsfach ist Deutsch. Das ist cool“, betont er grinsend. Dass er das wirklich so meint, hört man – sein Deutsch ist gut. Ihm gefällt die Möglichkeit, in der Schule und dort in der Friseurabteilung praktische Erfahrungen zu sammeln. „Ich will Friseur werden. Oder Kaufmann. Aber zu 80 Prozent lieber Friseur“, sagt er, weil er den Kontakt zu den Menschen möge und „weil mich Mode und Styling einfach interessieren.“

Auch in diesem Jahr besuchte Abdallah wieder mit Michi und ihrer Familie die Christmette in der Stadtkirche. „Inzwischen kann ich die deutschen Lieder mitsingen. Und wenn die Kirchenglocken läuten, dann ist das wie eine direkte Verbindung zu Gott.“

Bildquelle: https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/faust-1-kimmig/ (12.01.2018)

Theaterbesuch der G3MF1

Kurz vor Weihnachten besuchte die Klasse G3MF1 (Medizinische Fachangestellte im dritten Ausbildungsjahr) mit Frau Peucker und Frau Gauß das Stuttgarter Schauspielhaus.

Weiterlesen

Dort wurde Goethes Faust 1 – das wohl berühmteste Werk deutscher Literatur – aufgeführt. Fokus lag auf der Gretchenfrage „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ und dem Wettstreit zwischen dem Herrn und dem Teufel, die beide von Frauen dargestellt wurden. Interessant war, dass die Inszenierung Elemente aus dem österreichischen Kriminalfall Josef Fritzl enthielt und somit auf moderne Gretchenfragen verwies.

Mit der Bühne und dem Foyer als Schauplatz, einem echten Hund und nacktem Mann war das Stück für die Schülerinnen ein sehr abwechslungsreiches Erlebnis und ein schöner Abschluss des Jahres 2017.

(Bericht: Verena Gauß)

Termine

Februar, 2018

Keine Veranstaltung

Impressionen

X