Berufliche Bildung für alle – dank unserer Schule vor Ort

Aktuelles

Betriebliche Gesundheitsförderung für Schüler der Gewerblichen Schule

28 Auszubildende des dritten Lehrjahres der Fertigungstechnik informierten sich im Hauptgebäude des DRKs in Geislingen über die Betriebliche Gesundheitsförderung

Andreas Kadel, Arzt für öffentliches Gesundheitswesen am Gesundheitsamt Göppingen, organisierte diesen Gesundheitstag gemeinsam mit Lehrer Jan Frese. Das Projekt für die Schüler bestand aus fünf Modulen: Fitness-Krafttraining, Hautschutz, Suchtprävention, Lärmschutz und Erste Hilfe am Arbeitsplatz.

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Gleich zu Beginn durften die Schüler mit Hilfe eines Dezibel-Messgerätes Lärmmessungen von verschiedenen Lärmquellen, wie z.B. einem Böller, lauter Musik und einem Trennschleifer, vornehmen. Das überraschende Ergebnis dabei war, dass der Böller und der Trennschleifer die gleiche Lärmbelastung haben.

Beim anschließenden Vortrag durch die AOK Neckar-Fils erfuhren die Teilnehmer, wie sie einen richtigen Trainingsplan und ein Fitnessprogramm erstellen können, sowie Wissenswertes über gesunde und richtige Ernährung.

Speziell im Bereich der Fertigungstechnik ist Hautschutz vorgeschrieben. Jürgen Bühner zeigte, wie man Hautschutz nach Hautschutzplan anwenden sollte. Je nach Bedarf und Beanspruchung soll man Gel oder Creme mehrmals täglich auftragen, insbesondere vor, während und nach der Arbeit mit Kühlschmierstoffen. So bleiben alle natürlichen Funktionen der Haut vollständig erhalten und man ist gegen Allergien, Risse, Reizungen beim Umgang mit öligen, wässrigen und trockenen Reizstoffen jeglicher Art geschützt.

Nach der Mittagspause folgte ein Vortrag der Suchtberatungsstelle Diakonie Göppingen zum Thema Drogen. Aufgeklärt wurden die Schüler über die Gefahren bei Drogenkonsum. Sie erfuhren, wo es Hilfestellungen gibt und wie eine Sucht entsteht. Die Schüler sollten aufschreiben, wie man trotzdem glücklich sein kann, auch ohne Drogen zu konsumieren und was einem Halt im Leben gibt.

Sehr informativ war der Vortrag des DRK Göppingen über Erste Hilfe bei Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz. An einem Schüler wurde die stabile Seitenlage gezeigt, insbesondere auch, wie die neue Technik funktioniert. Ebenso war ein Schüler bereit sich einen Druckverband anlegen zu lassen. Die Klasse fühlt sich nun gestärkt, Kollegen im Betrieb zu helfen und hat auch mehr Sicherheit bei der Ersten Hilfe erhalten.

Alle Schüler erhielten am Ende des erfolgreichen Gesundheitstages eine Teilnahme-Bescheinigung.

Insgesamt war der der Gesundheitstag sehr informativ und kann anderen Klassen sehr empfohlen werden.

 

(Bericht:   Sabine Kern-Vonier und Justin Wilkens)

Ausflug der zahnmedizinischen Fachangestellten zu „A Christmas Carol“ im Wilhelma-Theater Stuttgart

 

Eine wunderbare Abwechslung zum regulären Englischunterricht in der Berufsschule bot sich den zahnmedizinischen Fachangestellten im 2. Lehrjahr (G2ZF2) am Nikolaustag. Die Auszubildenden fuhren zusammen mit Herrn Mayer und Frau Gauß nach Stuttgart ins Wilhelmatheater, um gemeinsam A Christmas Carol anzuschauen.

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Die Wandlung des alten und geizigen Ebenezer Scrooge zum warmherzigen und großzügigen Wohltäter regt an, darüber nachzudenken, was im Leben letztendlich von Bedeutung ist.

Scrooge erscheint am Abend vor Weihnachten der Geist seines verstorbenen Geschäftspartner, der ihm die Geister der vergangenen, des diesjährigen und der zukünftigen Weihnachten ankündigt. Diese führen ihm vor Augen, wie glücklich er einmal war und wie einsam er sterben wird, wenn er sein Leben nicht ändert.

 

Den sechs Schauspielern der European Drama Group ist es gelungen A Christmas Carol äußerst spannend und kurzweilig auf die Bühne zu bringen. Ernste und lustige Szenen mit einer Brise Szenenkomik unter anderem durch den Wechsel der Schauspieler in verschiedene Rollen trugen zusammen mit dem reduzierten Bühnenbild und passenden Kostümen zum Erfolg im eindrucksvollen Wilhelmatheater bei.

 

Glänzende Augen der Schüler und angeregte Diskussionen im Anschluss an das Stück zeigten die Rührung der Schüler.

So bestärkte der Theaterbesuch zum einen die Fremdsprachenkompetenz der Schüler und zeigte deren Relevanz und Schönheit auf, zum anderen förderte es das Selbstbewusstsein der Schüler sich an bisher Unbekanntes heranzuwagen und führte zu mehr Eigeninitiative.

Dies zeigte sich anhand selbständiger Nachforschungen der Schüler zu A Christmas Carol und der Frage, ob man so etwas nicht öfters machen könne.

 

(Bericht : Verena Gauß)

Japanische Delegation an der Gewerblichen Schule in Geislingen

Pensionierte Krankenschwestern erhalten Einblick in das deutsche Ausbildungssystem

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Auf ihrer zehntägigen Bildungsreise durch Deutschland legte die japanische Delegation, bestehend aus pensionierten Krankenschwestern, aus Sapporo einen Halt in Geislingen an der Gewerblichen Schule ein. Begleitet wurden sie von Birgit Fürst, die diese Reise organisiert hat und in fließendem Japanisch als Übersetzerin fungierte. Birgit Fürst selbst lebt mittlerweile in Japan, ist aber auch immer wieder gerne in ihrer schwäbischen Heimat um Familie, Freunde und Bekannte zu sehen. Über den persönlichen Kontakt zu Lehrerin Ute Bohnert entstand der Besuch an der Gewerblichen Schule.

Bei Kaffee und schwäbischen Brezeln wurde die Gruppe an der Schule von Schulleiterin Ilse Messerschmid begrüßt. Sie stellte ihnen die Schulstruktur vor, insbesondere das duale Ausbildungssystem, die verschiedenen Berufsfelder, das Qualitätsmanagement und gab auch einen Ausblick auf die Ausbildungsmesse im Schulzentrum im kommenden Mai. Die japanischen Gäste waren von der Durchlässigkeit im deutschen Schulsystem sehr angetan. Überaus erstaunt aber waren sie, dass „Ausbildung vergütet wird“.

Ute Bohnert führte sie anschließend durch die Werkstätten der Schreiner und Anlagenmechaniker, sowie durch die Gesundheitsabteilung. Hoch interessiert zeigten sie sich am Bildungssystem im medizinischen Bereich und waren überrascht, die Assistenz der Zahnarztbehandlung als ganze Einheit vorzufinden. Keine der vielen Fragen blieb unbeantwortet und Birgit Fürst übersetzte unermüdlich. Insgesamt waren die japanischen Gäste vom hohen technischen Stand an der Schule sehr beeindruckt und bedankten sich in japanischer Höflichkeit für all die vielen Einblicke, die sie bekommen haben.

(Bericht: Sabine Kern-Vonier)

 

 

Gewerbliche Schule Geislingen – Erfolgreiche Schüler

Mit Ehrgeiz bis zum Studium

Nach der Schule die erstbeste Ausbildung machen und gut ist’s? Die Geislinger Schüler Tobias Heindl und Luca Schanzel nehmen ihre Zukunft lieber selbst in die Hand.

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(Geislinger Zeitung, 27. November 2017)

Eltern machen sich viele Sorgen: Während der Schulzeit, dass die Noten der Kinder schlecht ausfallen. Und danach, dass aus dem Nachwuchs nichts G’scheites wird. Doch die Geschichte von Tobias Heindl und Luca Schanzel zeigt, dass nichts verloren geht, wenn der Weg von der Schule ins Berufsleben nicht geradlinig verläuft. Dass Neustarts und Abzweigungen dazugehören dürfen, um die eigenen Interessen herauszufinden. Und dass es auf die richtige Einstellung ankommt.

Tobias Heindl aus Lonsee war lange einer von denen, die ihren Eltern Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Lust auf Lernen hatte er in der Realschule in Ulm nicht so richtig; in der neunten Klasse ging er mit eher schlechten Noten ab auf die Gewerbliche Schule in Geislingen und machte den Hauptschulabschluss im damals noch sogenannten Berufsvorbereitungsjahr. Doch da lief es schon besser: Als Klassenbester schloss er ab, und in der Ausbildung zum Zimmermann entschied er sich dann, „richtig Vollgas“ zu geben, wie er sagt. Mit der Note 2,1 schloss er seine Gesellenprüfung ab.

Dass Tobias damit nach baden-württembergischer Regelung die mittlere Reife erworben hatte, ermöglichte ihm ganz neue Wege. Der heute 21-Jährige arbeitete noch ein halbes Jahr bei seinem Ausbildungsbetrieb in Laichingen, kündigte dann aber und reiste erstmal nach Australien. „Ich wusste, ich will auf jeden Fall die Fachhochschulreife machen“, erzählt er. Weiterarbeiten als Zimmermann, das kam für ihn nicht infrage: „Für die Leistung, die man da bringt, verdient man zu wenig Geld“, sagt er. „Da kannst du jeden Tag vom Gerüst fallen.“

Seit September ist er am Berufskolleg der Gewerblichen Schule in Geislingen. Dort hat er den Eislinger Luca Schanzel getroffen, der sich wie er innerhalb eines Jahres auf die Fachhochschulreife vorbereitet.

Auch der 20-jährige Luca hat – nach dem Realschulabschluss in Eislingen – eine Ausbildung gemacht: zum Fertigungsmechaniker. Weil es in der Lehrzeit so gut lief, absolvierte er parallel schon eine Weiterbildung zum Elektroniker für festgelegte Tätigkeiten. Auch Luca war in der Schule „eher unmotiviert“, wie er sagt, doch bei der Zwischenprüfung in der Ausbildung merkte er, „dass es ganz gut“ lief – und noch besser, wenn er sich reinhängte.

Die Krönung seiner Anstrengungen: Der Eislinger schloss seine Ausbildung als Landesbester seines Berufs ab. Wenn er von der feierlichen Bestenehrung der IHK Baden-Württemberg vor Kurzem in Rottweil erzählt, dann strahlt er übers ganze Gesicht: „Das hat schon was, so eine Veranstaltung.“ Für Luca war klar, dass er „mit solchen Noten“ mit der Schule weitermacht, auch wenn sein Ausbildungsbetrieb in Uhingen ihm eine Stelle und die Fortbildung zum Meister angeboten hatte. „Ich hab’ keine Lust, 30, 40 Jahre lang dieselbe Maschine zusammenzuschrauben, sondern möchte Wirtschaftsingenieurwesen studieren – damit habe ich mehr Möglichkeiten.“ Er hat bereits Angebote von Firmen für ein duales Studium auf dem Tisch liegen. Auch Tobias weiß schon, wie es nach der Schule weitergehen soll: „Ich habe vor, Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Bau und Immobilien zu studieren.“ Beide können sich gut vorstellen, später für den Job auch weiter wegzugehen; Tobias hat sich schon über Auslandssemester in Kanada informiert.

Lehrerin Sabine Kern-Vonier freut sich über die Erfolge ihrer Schüler, die auch als IHK-Ausbildungsbotschafter unterwegs waren: „Es ist toll, was sie geschafft haben.“ Für Schulleiterin Ilse Messerschmid zeigen die beiden die Durchlässigkeit des deutschen Schulsystems: „Es ist viel möglich, wenn der Wille da ist und die Motivation.“ Gerade die Schüler der Berufsvorbereitungsklassen würden schnell als Loser abgestempelt, berichtet Sabine Kern-Vonier. Deshalb sei es um so wichtiger, die Schüler im Unterricht dort abzuholen, wo sie stünden, und ihnen den Glauben an sie zu vermitteln.

Tobias hatte in seinem großen Bruder jemanden, der ihn bekräftigte, es mit dem Berufskolleg zu versuchen. „Er hat das selber so gemacht, und er hat mir immer gesagt, dass ich das packe – das war für mich schon Motivation.“ Nie habe er gedacht, dass er mal studieren würde, meint der Lonseer lächelnd: „Aber man muss es halt selber merken: Wenn man gute Jobs will, dann muss man was machen.“ Luca erzählt, dass er sich von Biografien erfolgreicher Unternehmer inspirieren lässt: „Ich halte zwar nichts davon, was Donald Trump politisch macht, aber sein Ehrgeiz ist schon außergewöhnlich“, sagt er.

Tobias und Luca haben erlebt, dass viele ihrer Klassenkameraden ihre Ausbildung abgebrochen haben. Viele wüssten halt nicht wirklich, was sie machen wollen, meint Tobias und empfiehlt deshalb jedem, Praktika zu machen. „Man braucht ein klares Ziel“, ergänzt Luca. Das Berufskolleg erleben beide als sehr anspruchsvoll; Fehlzeiten könne man sich nicht erlauben, meint Luca. Was ihn und Tobias beruhigt: Ihre Ausbildung haben sie in der Tasche – egal, was noch kommt.

Fit mit Fun

Gesundheitstag der Friseurabteilung an der Gewerblichen Schule Geislingen.

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Jährlich findet für die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres im Rahmen des Lernfeldes 1 „Orientierung in Ausbildung und Beruf“ der Gesundheitstag an der Gewerblichen Schule Geislingen statt.

Am 11.10. 2017 begrüßte die Lehrerin der Klasse K1FR1, Frau Scherdin, drei Referentinnen der IKK in Geislingen.
Diese boten den Schülerinnen den ganzen Tag interessante und spannende Workshops zu Ernährung, Entspannung und Bewegung an.
Dabei standen an diesem Tag nicht die Kunden, sondern ganz die Auszubildenden selbst im Mittelpunkt.

Der menschliche Körper ist unser wertvollster Besitz – die Gesundheit zu schützen und auch im oftmals stressigen Arbeitsalltag die erforderten Leistungen zu bringen und sich dabei wohl zu fühlen ist ein schwieriger Balanceakt. Damit dies gelingen kann, müssen gesunde Verhaltensweisen bereits im jungen Alter eingeführt werden, so dass diese präventiv die Gefahren von Stress, Überforderung und Burnout reduzieren können.

Das Interesse und die Rückmeldungen der Auszubildenden zeigen, dass die Wichtigkeit des Themas groß ist – der diesjährige Gesundheitstag an der Gewerblichen Schule Geislingen war für alle Beteiligten – Auszubildenden, Lehrer, Referentinnen und langfristig auch für die Ausbildungsbetriebe ein Gewinn. Außerdem hat es allen riesigen Spaß gemacht.

Deutsch-tschechischer Austausch

Horizonterweiterung und viel Spaß an der Gewerblichen Schule Geislingen

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Eine Besonderheit an der Gewerblichen Schule Geislingen ist der deutsch-tschechische Austausch der dualen Berufsausbildung der Schreiner.

An allgemeinbildenden Gymnasien ist ein Sprachaustausch fester Bestandteil des Sprachenlernens, an gewerblichen Schulen ist dies jedoch die absolute Seltenheit.

Der deutsch-tschechische Zukunftsfond unterstützt diesen Austausch finanziell, der an der Gewerblichen Schule Geislingen dieses Jahr bereits zum 15. Mal stattfand und von Schülern und Lehrern als gewinnbringend und horizonterweiternd bezeichnet wird. Neben vielen neuen Eindrücken und dem Besichtigen eines anderen Landes, lernen die Schüler Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu knüpfen, ihre Englischkenntnisse anzuwenden, ganz ohne Sprache zu kommunizieren, fremde Speisen und Traditionen kennen und erweitern dabei ihren Horizont.

 

Dies ist besonders hervorzuheben, da das Handwerk als Gemeinsamkeit Sprachbarrieren überbrücken kann und im Zuge der Globalisierung die internationale Kooperation und der Aufbau von Freundschaften über Ländergrenzen hinweg umso wichtiger sind.

Zudem bieten sich Schülern und Schülerinnen während der Berufsausbildung aus Zeit- und Kostengründen selten die Möglichkeit fremde Länder zu bereisen. Dieser Austausch soll zum einen die vielen Möglichkeiten handwerklicher Berufe auch über Ländergrenzen hinweg die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen aufzeigen und zum anderen jedem einzelnen Schüler wichtige Erfahrungen außerhalb des eigenen Radius ermöglichen.

 

Jedes Jahr fährt deshalb das erste Ausbildungsjahr des Holzhandwerks im Juni mit Kleinbussen nach Pisek, um die Partnerschule zu besichtigen und die Stadt zu erkunden:

Dieses Jahr fuhren 17 Schülerinnen und Schüler am 29. Mai nach Tschechien. Nach einem kurzen Aufenthalt in Wallersdorf bei Dingolfing bei der Firma Vedder, einem Traditionsbetrieb, der den Innenausbau luxuriöser Jachten und Gebäude realisiert, wurde die Gruppe von den tschechischen Schülern und Lehrern herzlich begrüßt.

Nach der Schulbesichtigung und aller dazugehörigen Werkstätten stellten die deutschen und tschechischen Schüler in Kleingruppen gemeinsam Holzhocker her. Nach anfänglicher Zurückhaltung arbeiteten alle konzentriert und durch nonverbale Kommunikation (Zeigen und Nachahmen) konnten Kommunikationsschwierigkeiten überwunden werden. Drei der fünf hergestellten Hocker sind in der gewerblichen Schule zur Besichtigung ausgestellt. Der Genuss von Braten und lokal hergestelltem Bier half sich schnell heimisch zu fühlen. Am darauffolgenden Tag wurde gemeinsam mit den tschechischen Schülern Prag erkundet. Die letzten beiden Tage verbrachten tschechische und deutsche Schüler gemeinsam in Krumlov, einer wunderschönen Stadt, die zudem auch als Weltkulturerbe geschützt ist. Beim Raften auf der Otta wurden Softskills geschult und der Klassenzusammenhalt gestärkt.

Nach Halt im Böhmerwald und der Besichtigung kleiner Holzkanäle, die früher zum Transport von Baumstämmen genutzt wurden, fuhr die Gruppe nach fünf Tagen glücklich ins Filstal zurück.

 

Mitte Oktober durfte die Gewerbliche Schule Geislingen nun ihre Tschechischen Gäste willkommen heißen. Groß war die Freude des Wiedersehens und engagierte Lehrer des Kollegiums bekochten am ersten Abend die Gäste. Bei Maultaschen und Kartoffelsalat kam man sich schnell näher und so war es ein fröhliches und geselliges Beisammensein. Neben der Besichtigung von Porsche und Bosch in Stuttgart und dem Kunstmuseum in Ulm, wurde natürlich hauptsächlich die Partnerstadt Geislingen erkundet. Der Weltkonzern WMF führte deutsche und tschechische Schüler durch sein Unternehmen und zeigte dabei wie komplex die Herstellung eines Kochtopfes ist. Ein unverhofftes Schmankerl für die tschechischen Schüler war die Führung durch Herrn Bolek, einem seit vielen Jahrzehnten in Deutschland lebenden Tschechen. Er erklärte komplexe Verfahren auf Tschechisch und beantwortete hilfsbereit auch persönliche Fragen zur WMF und zum Leben in Deutschland. Eine Stadtführung durch Geislingen mit Halt in den Cityoutlets und Besichtigung der ältesten Gebäude der Stadt stimmte alle Schüler glücklich.

In der Gewerblichen Schule Geislingen wurde anhand eines Stationen Laufs, der alle Werkstätten umfasste und so Ausstattung dieser als auch die Arbeitsweise darin vorstellte, miteinander gearbeitet. Die Schüler erledigten kleinere Arbeiten unter Anleitung der Werkstattmeister und wurden dabei durch die deutschen Schüler, die dort Unterricht genossen, unterstützt. Am Ende konnten sich die Gäste in der Frisörabteilung die Haare schneiden lassen oder eine kurze Kopfmassage genießen.

Insgesamt blicken alle beteiligten Schüler und Lehrer auf zwei ereignisreiche und schöne Wochen in Pisek und Geislingen zurück und manche Schüler planen bereits private Besuche in Tschechien, um entstandene Freundschaften zu vertiefen.

(Bericht: Verena Gauß)

Medizinische Fachangestellte mit ihren Lehrerinnen bei der Ankunft am Stuttgarter Hauptbahnhof (Foto: Ute Bohnert)

Exkursion der medizinischen Fachangestellten

Medizinische Fachangestellte besuchen das Labor Dr. Enders in Stuttgart.

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Bei ihrer Exkursion in die Landeshauptstadt erhalten die medizinischen Fachangestellten im Labor Dr. Enders eine Fortbildung in Laborabrechnung und bekommen umfassende Einblicke in die Probenanalyse.

(Bericht: Ute Bohnert)

Termine

Dezember, 2017

13Dez.alldaySchulentlassfeier der Winterprüflinge der Gewerblichen Berufsschule

22Dez.allday05Jan.alldayWeihnachtsferien

Impressionen

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