Berufliche Bildung für alle – dank unserer Schule vor Ort

Getreu dem Motto „Wissen und Praxis Hand in Hand“ ist die Gewerbliche Schule Geislingen seit über 100 Jahren der Partner für Bildung in unserer Region. Wir bieten vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, eine fundierte Ausbildung und umfassende Qualifizierungsmöglichkeiten. Durch die zahlreichen Kooperationen mit unseren Ausbildungspartnern – den Unternehmen und Handwerksbetrieben in und um Geislingen – machen wir viele Wege frei. Dieses verantwortungsvolle Miteinander macht uns einzigartig in der Region.

Die Gewerbliche Schule Geislingen vereint mehrere Weiterbildungsmöglichkeiten und jede Menge Kompetenz: Wir sind Berufsschule, Berufsfachschule, Berufskolleg und Berufsvorbereitungsschule.

In allen Bereichen fördern erfahrene Lehrkräfte unsere Schülerinnen und Schüler ganz nach deren individuellen Kenntnissen und Bedürfnissen – denn wir kommen nur weiter, wenn wir miteinander und voneinander lernen. Und wir machen viele Talente sichtbar, die vielleicht zunächst nicht erkannt wurden. Denn wir sind überzeugt, dass Bildung das Fundament für unsere starke Region ist und bleibt.

Aktuelles

Haarverdichtung an der Gewerblichen Schule Geislingen – Oben mit oder oben ohne…

Im Rahmen des Lernfeldes „Komplexe Friseurdienstleistungen durchführen“ wurde von Lehrerin Carmen Thiel für die Auszubildenden des dritten Lehrjahres des Friseurhandwerks ein Workshop organisiert. Hierfür konnte als Referent Herr Ünuvar Faik von der Firma Bergmann aus Laupheim gewonnen werden.

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Am Vormittag erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Herrn Faik viel über die „Ernte“, also Gewinnung, Veredelung und Verarbeitung der Haare. Sie lernten hochwertiges Haar aus Indien von minderwertigem Haar aus China zu unterscheiden. Dies wirkt sich auch hauptsächlich im Preis aus.

Anschließend konnten die Azubis mit Hilfe von Perücken auf dem eigenen Kopf Veränderungen erleben, hinsichtlich Farbe, Frisur, Haarlänge usw. Die Schülerinnen hatten großen Spaß dabei, auch wenn sich die Typveränderungen nicht immer positiv auswirkten. Es wurde viel gelacht.

Am Nachmittag demonstrierte Ünuvar Faik an Übungsköpfen die Haarverdichtungsmöglichkeiten, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Bei den Männern handelt es sich zumeist um eine neue Art von Toupet. Die Wirkung von der Glatze zum vollen Haar war beeindruckend.

Frauen, die an schütterem Haar leiden, kann mit verschiedenen Systemen der Haarverdichtung geholfen werden.

Ein Film über den Ablauf einer Haartransplantationsoperation rundete diesen Workshop ab.

Am Ende des Tages waren alle Auszubildende sehr begeistert, insbesondere auch deshalb, weil Ünuvar Faik, als selbst Betroffener, sehr schülernah mit dem Thema umging.

Carmen Thiel hofft, dass diese Art von Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder stattfinden kann.

(Bericht: Sabine Kern-Vonier)

SMV-Fußballturnier der Gewerblichen Schule Geislingen in der Ankenhalle in Kuchen 2017

Pokalübergabe an den Spielführer. Schulleiter Manfred Roos (rechts) und Jürgen Kraus (links).

Nach einem Jahr Pause konnte wieder das von den Schülern gewünschte Fußballturnier stattfinden.

Insgesamt zwölf Mannschaften der Vollzeitklassen duellierten sich in den Gruppenspielen der Vorrunde. Dabei waren auch drei Mannschaften der VAB-O-Klassen, also Schüler, die in diesem Schuljahr angefangen haben Deutsch zu lernen.

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Jeweils die beiden Erstplatzierten der vier Gruppen erreichten die Zwischenrunde. Im Halbfinale standen sich dann die Klassen 1BFE und BK2T, sowie die Klassen BK1T2 und 2BFM1/2 gegenüber.

Die beiden Klassen der Berufsfachschule spielten anschließend um den dritten Platz, den die 1BFE mit 2:1 für sich entscheiden konnte.

Das Finale bestritten die zwei Mannschaften des Berufskollegs. Sieger wurde die Klasse BK1T2, die das Endspiel mit 1:0 gewann. Als Preis konnte der Spielführer für seine Klasse den Wanderpokal, sowie einen Gutschein über 25 € der Cafeteria des Berufsschulzentrums entgegen nehmen.

Während des gesamten Tages waren sehr viele Zuschauer, Schüler und Lehrer, in der Halle, die für eine gute Stimmung sorgten. Organisiert und durchgeführt wurde dieses Turnier wieder von den beiden Sportlehrern Jürgen Kraus und Daniel Wolf. Der Wunsch aller Beteiligten ist nun, dass dieses Turnier auch im nächsten Jahr stattfinden wird. Dann hoffentlich wieder in der Wölkhalle.

(Bericht Sabine Kern-Vonier)

Friseur-Auszubildende der Gewerblichen Schule unterstützen die Vesperkirche 2017

Friseur-Auszubildende der Klasse K2FR1 haben auch in diesem Jahr wieder interessierte Teilnehmer der Geislinger Vesperkirche in die Gewerbliche Schule Geislingen eingeladen.

Unter Anleitung ihrer Lehrerin Janine Scherdin übten die Auszubildende des zweiten Lehrjahres wichtige Inhalte des Lehrplanes, wie Kundenbegrüßung, Haar- und Kopfhautbeurteilung, Produktempfehlung mit anschließendem Haarschnitt sowie Styling. Nach der Haarwäsche und dem besprochenen Haarschnitt konnten sich die Kundinnen mit einer Kopfmassage verwöhnen lassen, bevor die neue Frisur geföhnt bzw. eingelegt wurde.

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Die Schülerinnen waren mit viel Freude und Elan bei der Sache. Jasmin Arheilger meinte: „Wir können viel lernen und tun dabei etwas Gutes.“ und ihre Klassenkameradin Vincenca Amato ergänzte: „Wir machen den Frauen eine Freude und uns macht es Superspaß. Auch die Kommunikation ist super.“ Diese gute Stimmung wirkte sich auch auf die Teilnehmer der Vesperkirche aus, die mit den Ergebnissen sehr zufrieden waren und mit Lob für die jungen Auszubildenden nicht sparten. Einige der Kundinnen waren schon das zweite oder gar dritte Mal dabei und gerieten beim Blick in den Spiegel regelrecht ins Schwärmen. Auch die “ Erstkunden“ wollen wieder kommen. Mit einem strahlenden Lachen im Gesicht und den Worten „I frei mi jetz so.“ verabschiedete sich eine zufriedene Kundin.

Aufgrund der vielen positiven Erfahrungen wird diese Veranstaltung, welche Theorie und Praxis und soziales Engagement verbindet, weiterhin einen festen Termin im Jahresplan der Berufsschule finden.

(Bericht: Sabine Kern-Vonier)

Verkehrssicherheitstage an der Gewerblichen Schule Geislingen 2017

Alkohol! Drogen? Rasen! – Alles kein Problem? Oder? Schüler und Schülerinnen wurden mit möglichen Gefahren konfrontiert.

Junge Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren sind regelmäßig überproportional an folgenschweren Verkehrsunfällen beteiligt. Mindestens jeder vierte Verkehrstote ist aus dieser Altersgruppe. Die Ursachen – zu schnell, zu cool, zu müde, zu voll…

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In einer Gemeinschaftsaktion der Gewerblichen Schule sowie der Emil-von-Behring-Schule wurden während der drei Verkehrssicherheitstage über 400 junge Verkehrsteilnehmer mit möglichen Gefahren im Straßenverkehr konfrontiert. Die Schüler und Schülerinnen konnten sowohl schockierende, wie auch überraschende Erfahrungen machen. Diese erlebten sie im geschützten Rahmen von Simulationen, so dass keiner zu Schaden gekommen ist.

Diese Simulationen führten Beamte der Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums Ulm unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Roland Schmid mit den Jugendlichen an verschiedenen Stationen durch. Schmid diskutierte mit den Schülern den Sinn des Anschnallens. Beim Einwand der Schüler „die Autos haben doch alle Airbag“, informierte er sie, dass der Airbag beim Auslösen mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h in alten und 400 km/h in neuen Autos auf sie zukommt. Wer also vom Gurt nicht zurückgehalten wird, erlebt einen „Faustschlag“ mitten ins Gesicht. Anschließend konnte, wer wollte, am Gurtschlitten eine Aufprallgeschwindigkeit von 9 km/h selbst erleben. Danach waren sich alle Schüler einig, dass das Anschnallen von lebenswichtiger Bedeutung, „Gurt rettet Leben“, ist und sie sich zukünftig nach dem Motto „erst klick, dann Start“ hinters Steuer setzen werden.

Polizeihauptmeister Andreas Unterthiner hielt drei verschiedene Rauschbrillen bereit. Sehr schnell merkten die Jugendliche, dass unter Alkohol-bzw. Drogeneinfluss ein Gegenstand sich gezielt schlecht greifen lässt, geradeaus laufen fast unmöglich ist und ein Slalomparcours eine extreme Herausforderung ist. Je nach Brille wurde ein Alkoholpegel von 0,8 bis 1,8 Promille simuliert. Untersuchungen haben ergeben, dass bereits bei 0,1Promille das Risiko zu verunglücken bei Fahrern unter 21 Jahren um 25% steigt.

Außerdem zeigte Unterthiner wie gefährlich ein Smartphone den Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ablenkt. Übungen mit dem sog. Reaktionstestgerät ergaben, dass sich die Reaktionszeit beim Telefonieren oder Nachrichten schreiben bei einer Gefahrenbremsung verdoppelt und somit ein Unfall wahrscheinlicher wird als ohne eine Ablenkung durch das Handy.

Am Fahrsimulator wurden die Schüler und Schülerinnen mit Gefahren und Fahren unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr konfrontiert. Franz Walther, Instruktor vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, kurz B.A.D.S., wies die Jugendliche in die Bedienung des Simulators ein und erklärte umfassend den Ablauf. Wer nicht angeschnallt ist, kann nicht starten. Jeder beginnt in „normalem Zustand“ mit seiner Fahrstrecke entweder in oder außerhalb der Stadt. Schon bald spürt man den Unterschied bei Alkoholeinfluss, wenn das Gesichtsfeld eingeschränkt wird und die Reaktion sich verlangsamt. So lässt sich ein Crash mit anderen Verkehrsteilnehmer nicht lange vermeiden. Alle sind froh, dass es diesmal „nur“ Simulationen waren.

Am Ende der Veranstaltung sprachen die Beamten den Jugendlichen ein großes Lob aus. Roland Schmid betonte, dass alle an den einzelnen Stationen interessiert und aufmerksam zugehört und mitgemacht hätten. „Es war gut, dass wir alles praktisch ausprobieren konnten“, meinte eine Schülerin und ein Mitschüler ergänzt „super war, dass wir auf alle unserer Fragen eine Antwort bekamen.“ Ein anderer verwies auf die Infotafeln und meinte „gut zu wissen, wie schnell es sehr teuer werden kann und wie schnell man seinen Führerschein wieder los ist.“

Die Schulen hoffen, dass diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wiederholt werden kann. Gesponsert und unterstützt wurden die Verkehrssicherheitstage dankenswerterweise durch die „Initiative sicherer Landkreis Göppingen e.V. (Fahrsimulator) und den Förderverein der Schule (Gurtschlitten).

Die Berichterstattung der Filstalwelle kann unter www.filstalwelle.de. angeschaut werden.

(Bericht: Sabine Kern-Vonier)

Berufsschüler aus Pisek und Geislingen pflegen den interkulturellen Austausch 2017

Besuch des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart

Eine Delegation der Berufsschule Pisek, bestehend aus 13 Schülern und drei Lehrern, hat die Gewerbliche Schule Geislingen besucht. Dieser Besuch ist eine Institution, um die seit 16 Jahren bestehende Partnerschaft zu vertiefen. Diese wird seit Anbeginn vom Deutsch-Tschechischen-Zukunftsfonds unterstützt.

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Nachdem im Frühjahr 2016 die Schüler der einjährigen Berufsfachschule Holztechnik bei einer Klassenfahrt nach Pisek die tschechischen Berufsschüler kennengelernt hatten, war die Freude unserer Landesnachbarn groß, die Geislinger Umgebung kennen zu lernen.

Im Frühjahr staunten die Schreinerlehrlinge, wie nah, aber sprachlich doch so fern das Nachbarland Tschechien ist. Mit anfänglichen Schwierigkeiten verbesserte sich jedoch bei den tschechischen Schülern das Deutsch bzw. bei den Geislinger Schüler auch das Englisch. In der Schule in Pisek lernten die Geislinger Schüler die Lehrformen des tschechischen Bildungssystems kennen. Ein Besuch von Prag und das Fest der fünfblättrigen Rose von Krumlov standen ebenso auf dem Programm. Die vier Tage im Frühjahr waren für jeden Schüler ein Erlebnis, und zugleich eine Erfahrung im interkulturellen Austausch.

Die tschechischen Schüler wurden nun jetzt im Herbst von einer Delegation Geislinger Berufsschullehrern im Fliegerheim in Berneck bei ihrem Gegenbesuch begrüßt. Das gegenseitige Kennenlernen der Schüler stand hierbei im Vordergrund. Bei einem Ausflug in den Kletterpark nach Plochingen zeigte sich wie Teamgeist über Sprachen hinweg funktionieren kann. Der anschließende Besuch des Mercedes-Benz Museums zeigte den Schülern eine Zeitreise vom Leben und des Automobils von früher bis heute auf. Am Abend trafen sich die Jugendlichen zu einem geselligen Abend In der Seemühle bei der Geislinger Musikerinitiative MieV.

Am folgenden Tag stand für die tschechischen Schüler eine aktive Besichtigung der Gewerblichen Schule Geislingen an. Hier erfuhren sie in der Abteilung Körperpflege hautnah das Frisieren und Massieren der Kopfhaut. Bei verschiedenen physikalischen Experimenten zeigte Lehrer Hubert Schmid, wie mit statischer Aufladung Gegenstände wie von Geisterhand bewegt werden können. In der Sanitärabteilung durfte jeder Schüler ein Kunststoffrohr verschweißen. Der Nachmittag gestaltete sich sehr kurzweilig bei einer gemeinsamen Stadtrally durch Geislingen. Im Anschluss fuhr die tschechische Delegation mit Lehrern der Geislinger Holzabteilung nach Ulm um die Altstadt zu besichtigen.

Leider war dieser Austausch viel zu schnell vorbei und der Tschechische Besuch musste seine Heimreise antreten. Ein Wiedersehen gibt es aber bereits im kommenden Frühjahr, wenn die nächste Klasse der einjährigen Berufsfachschule Holztechnik nach Tschechien aufbricht.

(Bericht: Sabine Kern-Vonier und Claudius Karle)

Termine

Juni, 2017

28Jun.GanztägigAbschlussprüfung EnglischBerufseinstiegsjahr und Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf

29Jun.15:30Entlassfeier der SommerprüflingeGewerbliche Berufsschule

Impressionen

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